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Berlin 2006
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Nach Berlin-Tegel, im Oktober 2006

Wir starteten am Mittwoch, den 11. Oktober 2006 bei strahlendem Sonnenschein in Richtung Berlin und kamen dort gegen 15 Uhr auf dem Stellplatz Waidmannsluster Damm an, auf dem auch Wohnwagen willkommen sind. Da wir vor hatten, etwa eine Woche zu bleiben, haben wir uns vorher angemeldet und bekamen dadurch einen von uns gewünschten XL-Stellplatz. Allerdings durfte der Pkw nicht mit beim Wohnwagen abgestellt werden.

Vom Stellplatz war es nicht weit ins Tegeler Fließ, einem kleinen Naherholungsgebiet, sowie ins Zentrum von Tegel. Beides wurde ausgiebig zu Fuß erkundet. Erkundet wurde auch ein seltenes Exemplar von Wohnmobil, welches ein paar Tage auf den Stellplatz verweilte. Nach einigem Rätselraten, was das für ein Fahrzeug sein könnte, konnte ich ein kurzes Gespräch mit dem Eigentümer führen. Er erklärte mir, dass es ein 37 Jahre alter Hanomag ist, der noch zuverlässig seinen Dienst verrichtet.

 

Auch mein Berliner Freund Detlef, der uns auf dem Stellplatz besuchte, war von dem Fahrzeug begeistert.

IMG_3442Einen geplanten Besuch im Zoo mußten wir leider abblasen. Midas, unser kleiner Pudel, durfte da nicht hinein. Und wir konnten ihn doch nicht einfach draußen anbinden. Somit gingen wir am naheliegenden Landwehrkanal spazieren und entdeckten dabei rein zufällig das Gaslaternen-Freilichtmuseum mit 90 verschiedenen Gaslaternen. Ein durchaus sehenswertes Museum, noch dazu ohne Eintritt zahlen zu müssen..

Trotz kühler Nächte schien tagsüber die Sonne noch recht angenehm und so konnten wir am Tegeler See noch wunderbar spazieren gehen. Bei diesen Spaziergängen entdeckten wir, dass, obwohl die Saison für die Personenschifffahrt eigentlich schon beendet war, von der Reederei Matthias Bethke doch noch vereinzelte Fahrten von Tegel aus ins Berliner Zentrum durchgeführt wurden. Natürlich haben wir uns ganz schnell entschlossen, so eine Fahrt mitzumachen. Am nächsten Tag war es soweit. Obwohl nur 25 Fahrgäste zusammen kamen, legte das Schiff ab. Fahrpreis 12 Euro für Senioren.

Über den Tegeler See ging es durch den Hohenzollernkanal und die Schleuse Plötzensee in die Spree. Mit dem Nikolaiviertel erreichten wir das Zentrum Berlins. Es ging vorbei an den verschiedenen Prunkbauten des alten und neuen Berlin, durchs Regierungsviertel bis zur Museumsinsel.

Die ganze Fahrt dauerte ca. 5 Stunden, war sehr interessant und erholsam. Nach der Schifffahrt wurde am nächsten Tag Fußwanderung verordnet. Wir fuhren bis in die Nähe des Ku’Damm, machten hier einen ausgiebigen Bummel und bestaunten die Ruine der Gedächtniskirche.

Nach sieben, teilweise recht anstrengenden Tagen, traten wir die Heimfahrt an und kamen am Donnerstag, den 19. Oktober nach ca. fünf Stunden gemütlicher Fahrt wieder zu hause an. Es war eine schöne und interessante kleine Reise, die bestimmt nicht die letzte mit dem Fahrtziel BERLIN war.

pfeil318

Zuletzt aktualisiert am: 19.05.2012

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